Kritik: Crossfire
 
09.06.2013 | 00:00 Uhr << zurück

Death Core/Sludge aus dem Pott, dass ist das Trio von Pit Of Doom aus Oberhausen, welche die Freunde der harten Gitarrenmusik mit ihrem zweiten Album beglücken. Ungewöhnlich ist die Truppe allemal, da der Leadgesang vom Schlagzeuger bestritten wird, was live dann gerade bei drei Musikern immer etwas gewöhnungsbedürftig wirkt. Das tut aber „Atonement“ keinen Abbruch. Vierzig Minuten Spielzeit reichen aus, um den Hörer des Öfteren aus dem monotonen Kopfnicken herauszureißen und aufhorchen zu lassen. Dann tauchen zum Beispiel neben dem Death Metal Gesang glasklare melodische Vocals auf, oder mit „Ray Of Hope“ gibt es ein Instrumental, welches den Vergleich mit melancholischen Balladen großer Rockbands nicht scheuen braucht, oder besser gesagt, nach dem ersten Lied niemand auf dieser Platte vermutet hätte. Überhaupt schaffen es Pit Of Doom durch ihr ungewöhnliches Arrangement der Songs sich in das Trommelfell des geneigten Hörers zu bohren. Für Leute, die etwas experimentierfreudiger sind, sicherlich ein Geheimtipp.

Crossfire Metal

 

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